Wissenschaftliche Erkenntnisse ♦ Hochsensibiliät ♦ Belkys – Differential Susceptiblitiy Therorie ♦ Boyces und Ellis – Biological Sensitivity to Context ♦ Elain Arons – Sensory Processing Sensitivity

Wissenschaftliche Hintergründe, Entwicklungen Hochsensibel – Teil 2

Sie Ent­wick­lung von Hypo­the­sen zur Sen­si­bi­li­tät schrei­ten seit den Neun­zi­gern vor­an.

Zu nen­nen wären hier sicher­lich Bel­kys – Dif­fe­ren­ti­al Sus­cep­ti­bli­tiy Therorie, Boy­ces und Ellis – Bio­lo­gi­cal Sen­si­ti­vi­ty to Con­text und natür­lich Elain Arons – Sen­so­ry Pro­ces­sing Sen­si­ti­vi­ty.

Die­se Theo­ri­en unter­schei­den sich zwar, haben jedoch eines gemein­sam:

Im Gegen­satz zu frü­he­ren Inter­pre­ta­tio­nen der Sen­si­bi­li­tät, bewer­ten die­se das Tem­pe­ra­ment neu­tral und wei­sen sogar auf die posi­ti­ven Aspek­te hin.

Wie bereits erwähnt, nahm man zuvor an, dass Sen­si­bi­li­tät mit psy­chi­scher Vul­nera­bi­li­tät in Ver­bin­dung stün­de, bzw. die Sen­si­bi­li­tät einen Nähr­bo­den für psy­chi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten im wei­te­ren Ver­lauf des Lebens sei.

Pluess (Psy­cho­lo­ge) und Belsky (Psy­cho­lo­gie­pro­fes­sor) forsch­ten an den Vor­tei­len der hohen Sen­si­bi­li­tät. Sie konn­ten nach­wei­sen, dass gera­de die sen­si­blen Kin­der, sehr stark von einem lie­be­vol­len und für­sorg­li­chen Umgang durch die Eltern pro­fi­tier­ten. Des­wei­te­ren  gin­gen die Belsky und Pluess davon aus, dass sich das sen­si­ble­re Ner­ven­sys­tem sowohl durch gene­ti­sche Fak­to­ren als auch durch prä­na­ta­le sowie früh­post­na­ta­le Fak­to­ren bil­det. Die Per­so­nen sei­en dem­zu­fol­ge anpas­sungs­fä­hi­ger und form­ba­rer in der Reak­ti­on auf ihre Umwelt.

Auch Boy­ce und Ellis gehen in ihren Unter­su­chun­gen und Stu­di­en davon aus, dass Sen­si­bi­li­tät nicht, wie zuvor ange­nom­men, zwangs­läu­fig nach­tei­lig wäre.

Wenn die Kin­der in den für ihrer Ver­an­la­gung ent­spre­chen­den posi­ti­ven Kli­ma der Für­sorg­lich­keit und lie­be­vol­len Unter­stüt­zung durch das Eltern­haus auf­wach­sen, wür­den die Vor­tei­le des emp­find­sa­me­ren Wesens deut­lich.

Aus die­sen und wei­te­ren Stu­di­en (Sih & Bell,2008, Suo­mi 1991;  Wil­son, Cole­man, Clark & Bie­der­man 1993; Wolf, van Doorn & Weis­sing, 2008) lässt sich also ablei­ten, dass das Tem­pe­ra­ment schon lan­ge bekannt ist.

Was sich also verändert hat, ist die Bewertung.

Lesen Sie wei­ter im drit­ten Teil

Wei­te­re Stu­di­en wer­den auf hochsensibel.org erwähnt

Aktu­el­le For­schun­gen zu den Augen­be­we­gun­gen hoch­sen­si­bler Men­schen

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