erholsamer Schlaf

Schlaf – Balsam für die Seele

“Der Schlaf ist der Balsam der kranken Seele, das nährendes Gereicht beim Fest des Lebens”. so äußerte sich einst William Shakespeare.

Schlaf ist wichtiger Bestandteil unseres Lebens.

In dieser Zeit verarbeiten wir Emotionen, verarbeiten wir auch Gedanken und Eindrücke. Neues Wissen setzt sich.

Es ist also essentiell ausgeschlafen zu sein. Wir alle kennen es, dass Gedanken sozusagen an den richtigen Ort fallen können, während des Schlafes. Sprichwörter und Ratschläge, eine Nacht über ein Ereignis oder eine Entscheidung schlafen zu wollen, sind geläufig. Die Emotionen regulieren sich während des Schlafes. Wir alle wissen, dass neue Ideen oder Erfindungen während des Schlafes entstehen können.

Wir werfen also Ballast ab, stärken unser Immunsystem, werden leistungsfähiger, betreiben Seelenhygiene.

Wer mit einem Katze oder Hund zusammen lebt, weiß darum, wieviel Schlaf die Vierbeiner nach aufregenden oder verängstigenden Situationen brauchen, um sich wieder zu erholen.

Wir leben jedoch in einer Zeit, die von Leistung und Konsum geprägt ist. Es ist schick geworden, mit möglichst wenig Schlaf auszukommen. Manchmal entsteht sogar der Eindruck, dass es eine regelrechte Konkurrenz entstanden ist, wer mit wie wenig Schlaf auszukommen vermag.

Es sind ökonomische Faktoren, die uns dazu verleiten, weniger zu schlafen als wir es tatsächlich brauchen. Unausgeschlafene Menschen konsumieren mehr. Langfristig können wir unserer Gesundheit auf verschiedenen Ebenen so jedoch schaden.

Müßiggang oder gar Langeweile werden negativ oder als Schwäche bewertet, obwohl gerade in dieser Zeit Erholung für Körper und Geist stattfindet, Kreativität entsteht.

Begegnungen mit anderen Menschen – ob privat oder beruflich – sind sehr viel entspannter und wohltuender, das Konfliktpotenzial nimmt ab.

Christian Friedrich Hebbel sagte: „Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst“.  Wer also aus seiner Mitte kommt, wird sich selbst und anderen gerechter werden können.

Es gibt sie, die Lang- und die Kurzschläfer, die Eulen und die Lerchen, deren natürlicher Biorhythmus beachtet werden will.  Nicht immer können wir das Leben danach ausrichten. Dauerhaft schaden wir uns jedoch damit, wenn wir zu wenig schlafen. 

Hochsensible Menschen und Schlafmangel

Und wiedereinmal zeigt sich, dass hochsensible Menschen, die Schlafmangel nicht kompensieren können, Vorreiter und Hinweisgeber für eine ganze Gesellschaft sein können.

Hochsensible fallen sehr viel schneller aus der Leistungsfähigkeit und aus der Schnelllebigkeit der Gesellschaft heraus, wenn sie zu wenig geschlafen haben. Der vorausgegangene Stress ist für HSP sofort fühlbar, die Schwelle zur Übererregung wird überschritten.

Chronische Übererregung kann zu hohem Cortisolspiegel führen. Typische Begleiterscheinungen können hier Schlafprobleme, Appetitverlust und eine erhöhte Wachsamkeit sein. Es können Angstgefühle entstehen.

Wenn die Nebennieren, die für die Produktion von Cortisol verantwortlich sind, vorerst erschöpft sind, entsteht ein größeres Schlafbedürfnis, der Mensch wird müde.

Die tiefgründige Verarbeitung aller Eindrücke, die hochsensiblen Menschen zu eigen ist, braucht also ihre Zeit der Erholung – auch im Schlaf.

Hochsensible brauchen mehr Schlaf

Wenn Sie mögen, können Sie folgende Tipps für sich ausprobieren:

Es ist wichtig die Notwendigkeit von ausreichend viel Schlaf anzuerkennen und für sich selbst wertzuschätzen. Es gibt einen persönlichen Schlaf-Wach-Rythmus. Es ist also Selbstfürsorge, sich nach diesem zu richten.

Es kann helfen, den Raum in dem Sie schlafen wirklich nur zum schlafen zu benutzen.

Die Temperatur darf eher kühl als zu warm sein.

Aufputschende Getränke oder für den Organismus schwieriger zu verarbeitende Speisen sollten besser in den Abendstunden nicht mehr zu sich genommen werden.

Es kann helfen sich eine Routine für das Zubettgehen zu überlegen und diese auch gerne einzuhalten.

Der Körper braucht einige Stunden um vom Stress des Tages runter zufahren. Bitte berücksichtigen Sie dies in der Gestaltung der Abendstunden. Es macht also Sinn bewusst zur Ruhe zu kommen.

Da HSP oft auf Geräusche reagieren und hier irritierbar sein können, sind Ohrstöpsel möglicherweise eine gute Idee.

Auch Atemübungen (oder andere Entspannungsverfahren) können hilfreich sein, damit das System leichter zur Ruhe kommt.

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